Oft wird Hass im Netz unterschätzt, weil er „nur digital“ stattfindet. Doch digitale Beleidigungen, Drohungen oder Hetze haben reale Folgen:
Psychisch: Betroffene leiden unter Angst, Scham, Rückzug oder sogar Depression.
Gesellschaftlich: Wenn Stimmen eingeschüchtert werden, geht Meinungsvielfalt verloren.
Rechtlich: Hass kann strafbar sein – von Beleidigung bis hin zu Volksverhetzung.
Es ist ein Irrtum zu glauben, dass das Internet ein rechtsfreier Raum sei. Strafverfolgungsbehörden nehmen digitale Gewalt inzwischen ernst, und rechtliche Instrumente wie das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) oder die EU-Digital-Services-Verordnung setzen klare Grenzen.
Hass im Netz: Mehr als Worte
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